Seit über 40 Jahren stellt Sharp (seit 2007 in Partnerschaft mit der Firma Pioneer) Tisch- oder Taschenrechner her. Natürlich neben der anderen Produktpalette wie Mikrowellen, Handys, Fernseher, Radios. Doch Design und Funktionalität sind von der Firma selbst so beabsichtigte Eigenschaften ihrer Taschenrechner, die sowohl für den Einsatz im kaufmännischen als auch im wissenschaftlichen Bereich direkt konzipiert und geeignet sind. Es handelt sich, genauer gesagt, derzeit um 25 verschieden akzentuierte Modelle von Sharp Taschenrechnern, die aus dem Hause dieser im Jahre 1912 von Tokuji Hayakawa gegründeten Firma stammen. Des Weiteren ist Sharp eines der führerenden auf dem Weltmarkt, was Solarzellen und LC-Displays im Allgemeinen betrifft.
Ein wichtiges Element der Unternehmenspolitik besteht darin, zielgruppengenau zu operieren. So sind es die Taschenrechner mit den Typenbezeichnungen EL-W506, EL-W531G und EL-531H, die dem Schulgebrauch entsprechen. Erstens verfügen sie über die direkte algebraische Eingabelogik (DAL). Das heißt, dass tatsächlich Formeln und mathematische Texte genau so eingegeben werden können, wie sie auf der Tafel oder der Projektionsfläche im Unterrichtsraum erscheinen und im Schulbuch abgedruckt sind. So ist es möglich, algebraische Formeln, Brüche und Formeln einfach “abschreiben” zu können, ohne umzudenken. Ein weiterer Vorteil für Schüler: Maximal drei gleichzeitige Rechenvorgänge können gleichzeitig eingegeben, verwaltet und verglichen werden. Die kaufmännische Funktionalität ergibt sich vor allem daraus, dass die Geräte Gewinnspannen berechnen können: Preise, Kosten und Gewinnmargen können schnell und problemlos ermittelt werden.
Durch die Entwicklung der Taschenrechner selbst und dem Hintergrundwissen hat Sharp seit Jahren bereits zu einer effizienteren Gestaltung des Mathematikunterrichts beigetragen: Lehrerhefte, Handbücher und Arbeitsblätter illustrieren anwenderorientierte Aufgaben und Lösungen, die sich differenziert auf die einzelnen Typen der Taschenrechner beziehen – da es durch die spezielle Eingabelogik ermöglicht wird, dass jeder Schüler auf dieselbe Art und Weise die besprochenen Inhalte im Mathematikunterricht eingeben muss, hat Sharp auch einen PC-Simulator konzipiert, der es etwa dem Lehrer ermöglicht, die Verwendung eines bestimmten Taschenrechners als Projektion zu simulieren und verständlich zu machen.
Im Jahre 1968 gründete Sharp erstmalig eine Niederlassung in Europa, nämlich in Deutschland. Der Name der Tochterfirma in Hamburg ist noch heute “Sharp Electronics Europe GmbH” – im Jahre 1986 folgte die Filiale in Österreich. Von Wien aus wird ab 1994 der gesamte osteuropäische Raum gesteuert – also auch der Vertrieb der Sharp Taschenrechner.






