Texas Instruments Taschenrechner

Die Firma Texas Instruments mit dem Kürzel TI gehört zu den bedeutendsten US-amerikanischen Firmen auf dem Technologiesektor, dort befindet sie sich in Dallas, Texas. Die europäische Zentrale ist bei München-Freising ansässig, nämlich in Hallbergmoos. Zu ihrem Herstellungs- und Produktangebot gehören vor allem Taschenrechner, aber auch Computerbauteile und Halbleiter. Auch ist sie heute auf dem Sektor der Steuerungselemente für D-Cinema, DLP-Fernseher und Projektoren tätig.

1941 wurden Texas Instruments von Henry Bates Peacock, Eugene McDermott, Jon Erik Jonsson und Cecil Howard Green gegründet. Sie entwickelten 1958 das weltweit erste Transistorradio und 1972 den ersten Taschenrechner mit integrierter Schaltung. Auch wenn es bislang sehr viele Modelle gegeben hat, ist und war der Taschenrechner TI 30 einer der erfolgreichsten Modelle auf dem Weltmarkt, der wissenschaftlich und für den Schulbereich auch heute nicht an Bedeutung verloren hat. Grafiktaschenrechner gehören mit zahlreichen Typenbezeichnungen ebenfalls zum Sortiment und Weiterentwicklungen geschehen fortwährend. Es handelt sich um eine Firma, die neben ihren anderen Produkten, auf die noch kurz eingegangen wird, speziell auf die Entwicklung und Handhabbarkeit von Taschenrechnern Wert gelegt hat – diese sind ohne umfangreiche Bedienungsanleitungen schnell verständlich, können aber je nach Modell präzise hoch entwickelte Rechenschritte durchführen, nachvollziehbar wiedergeben und eindeutig anzeigen.

In Deutschland setzt sich Texas Instruments dafür ein, Schüler im mathematischen Bereich zu fördern, das mathematische Verständnis interessant und attraktiv zu gestalten und auch Lehrern die Möglichkeit zu geben, gezielt auf Lernschwächen einzugehen und im Einzelnen die Rechner auch als Lernhilfe zum Einsatz zu bringen.
Der pädagogische Schwerpunkt der Firma TI wird auch daraus ersichtlich, dass Unterrichtsmaterialien, Folien und Erläuterungen von Lehrkräften verschiedener nationaler und internationaler Schulformen bestellt werden können, um den Umgang mit den Taschenrechnern in leichter Manier verständlich zu machen. Auch können Pädagogen und Referendare, ständige Aktualisierungen dieser Themengebiete auf monatlicher Basis abonnieren.

Die Rüstungssparte, mit der TI z. B. die Luft-Boden-Rakete AGM-88 HARM oder auch die Panzerabwehrlenkwaffe FGM-148 Javelin entwickelte, wurde 1997 an Raytheon verkauft – im selben Jahr, in welchem TI auch seine Softwaresparte veräußerte. Jedoch 2000 übernahm TI Burr-Brown, der bis dato führend war im Bereich der analogen Schaltkreise. Derzeit handelt es sich bei der Firma Texas Instruments um einen der wirtschaftlich gewichtigsten Konzerne im Computerchip-Bereich.

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