Der TI 82 ist ein Grafikrechner, der 1993 von Texas Instruments herausgegeben wurde und den Anforderungen aller mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern entgegenkommt. Im Bereich der grafischen Funktionsanalyse können Funktionswerte, Maxima und Minima, Schnittpunkte, Integrale und Ableitungen visualisiert, bis zu fünf Matrizenvariablen für Matrizenrechnungen eingesetzt werden. Bei statistischen Berechnungen sind zu gleicher Zeit bis zu vier verschiedene Plots durchführbar. Dies ist eines der Beispiele grafischer Verarbeitung und Darstellung – weitere sind, dass bis zu 10 rechtwinklige Funktionen eingegeben und auch optisch umgesetzt werden können. Für bis zu sechs Polar- oder Parameterfunktionen trifft dies ebenfalls zu, wie auch auf zwei rekursiv definierte Folgen. Zeichnungen und Zoomfunktionen sind auch in der Funktionspalette des Texas Instruments TI 82 enthalten – ein Spektrum an mathematischen Test- und Winkeloperationen ist außerdem Teil der Anwendungsvielfalt.
Es sind trigonometrische Funktionen, Wahrscheinlichkeits- und Vergleichsoperationen, die beim Texas Instruments TI 82 innerhalb von Sekunden durchgeführt werden können. Ein teilbarer Bildschirm lässt das Arbeiten an diesem Rechner überschaubarer erscheinen: Dies ist der Fall, wenn Funktion und zugehörige Wertetabelle angezeigt werden. Es sind kompatibel mit diesem Gerät: der CBL, der CBL2 und der CBR. Eine Kabelverbindung kann mit anderen Exemplaren desselben Rechnertyps ebenso Daten austauschen wie auch beliebig mit anderen PCs. Dies geschieht über ein I/O-Port und unter Verwendung der Software namens TI-Graph-Link.
Im Jahre 2004 wurde der Texas Instruments TI 82 STATS (zunächst in Frankreich) eingeführt und fand vor allem mit einem erweiterten Repertoire an finanztechnischen Anwendungen und statistischen Funktionen Anerkennung. Dieser Rechner verfügt über einen Speicher von 32 KB, wovon 28 KB dem Anwender direkt zur Nutzung bereitstehen. Acht Zeilen kann er mit 64 x 96 Pixeln anzeigen (16 Zeichen pro Zeile). Das Display ist teilbar. Dieser Rechner kann interaktiv grafische Analysen durchführen, die sowohl Ableitungen als auch Integrale betreffen. Eine Tabellenkalkulation über sechs Spalten mit 99 Zeilen kann Daten analysieren und verarbeiten.Genauso wie beim TI 82 ist beim TI 82 STATS mit einer an Basic angelegten Programmiersprache zu arbeiten.
Es folgt nun ein konkreter Vergleich mit dem TI 82: Dieser ist etwa im Gegensatz zu dem TI 82 STATS nicht in der Lage, komplexe Zahlen zu berechnen. Auch sind bei dem TI 82 STATS mehrere Grafikstile einzustellen, beim TI 82 nicht. Über 8 Regressionsmodelle verfügt der Texas Instruments TI 82, der TI 82 STATS über 10. Der TI 82 STATS hat gespeicherte Spaltenformen, der TI 82 nicht. Schließende Statistik, Wahrscheinlichkeitsverteilungen, Listenbezeichnungen, für die Finanzmathematik der Zeitwert des Kapitals bzw. der Cashflow und die Amortisation sind hier im Vergleich ausschließlich Eigenschaften des TI 82 STATS, der auch über die Katalogfunktion verfügt. Die max. Listengröße beträgt bei dem TI 82 STATS 999, beim TI 82: 99. An Matrizen sind dem TI 82 STATS 10 möglich, dem TI-82 lediglich 5.






