Wie der Name schon sagt, sind Taschenrechner handliche Geräte zur numerischen Berechnung von Zahlenwerten. Aus dem täglichen Leben sind diese praktischen Helfer kaum noch wegzudenken, ob für einfache Anwendungen der Grundrechenarten wie sie in jedem Krämerladen nötig sind, oder für komplexe wissenschaftliche oder technische Kalkulationen. Üblicherweise werden sie von Batterien, Solarzellen oder einer Kombination aus beidem mit Strom versorgt. Heutige Taschenrechner verfügen fast ausnahmslos über ein Strom sparendes LCD-Display, welches bei einfachen Modellen lediglich numerische, bei hochwertigeren wissenschaftlichen Varianten alphanumerische oder sogar grafische Darstellungen ermöglicht.
Die Variationen der heutigen Taschenrechner sind für die verschiedensten Bereiche oder deren Kombinationen ausgelegt. So gibt es neben den einfachen Modellen für die Grundrechenarten und Prozentrechnung solche, die auf Wirtschafts- und Finanzberechnungen (mit Zinsberechnungen etc.) zugeschnitten sind, andere, die hauptsächlich den Anforderungen im wissenschaftlichen oder technischen Bereich genügen (Logarithmus, Winkelfunktionen etc.), sowie einige Sonderformen die beispielsweise Boolesche Berechnungen (Verarbeitung von Dual-, Oktal- und Hexadezimalzahlen) oder Computeralgebra unterstützen. Letztere sind üblicherweise mit grafikfähigen Displays ausgestattet (Darstellbarkeit von Kurven und Funktionen), wie auch die ebenfalls erwähnenswerten Varianten der flexiblen programmierbaren Taschenrechner, mit denen sich auch komplexe Rechenoperationen die der Anwender in speziellen Aufgabenbereichen häufig benötigt, auf ein Minimum an Eingaben reduzieren lassen. Einige hochwertige Taschenrechner verfügen sogar über Schnittstellen zum Anschluss an PCs oder für Zubehör wie beispielsweise Drucker oder Lesegeräte.
Grundlegend gibt es je nach Modell verschiedene Eingabeschemata. Das Einfachste ist die sequenzielle Eingabe, die jede Operation unmittelbar ausführt, ohne die Rangfolge der Operatoren zu berücksichtigen. Eine weitere gängige Eingabemethode ist die algebraische Notation, die diese Rangfolge selbstständig erkennt und die Berechnung erst beim Drücken der “=”-Taste ausführt. Hier gibt es verschiedene Weiterentwicklungen, wie zusätzliche Klammertasten, die eine flexiblere Eingabe der zu berechnenden Funktionen ermöglichen. Eine andere Variante ist die direkte algebraische Logik, bei der alle Werte und Funktionen so eingegeben werden, wie man sie als Formel schreibt und die dann entsprechend auf dem Display alphanumerisch angezeigt werden. Dieses System hat sich vor allem im schulischen Bereich durchgesetzt, um hier einen einheitlichen Standard für den Unterricht zu gewährleisten. Eine weitere Eingabemethode ist die umgekehrte “Polnische Notation”, die mittels Enter-Taste einen Daten-Stack abarbeitet und auf eine “=”-Taste verzichtet.
Den Taschenrechner Markt beherrschen 4 Anbieter, die wir ihnen hier auf dieser Seite auch näher vorstellen wollen. Das wären im einzelnen die Taschenrechner Produzenten Casio, Texas Instruments, HP und Sharp. In den deutschen Schulen sind besonders die Taschenrechner von Casio und Texas Instruments verbreitet.






